Susanne Gensinger.
Ich mag es, wenn etwas wieder in Bewegung kommt:
in Menschen, in Gesprächen oder in festgefahrenen Situationen.
Deshalb unterstütze ich Menschen, die führen und Verantwortung tragen, dabei, mehr von ihrer Person in ihre Rolle einzubringen – für eine gelingende Führung.
Denn manchmal wird eine Führungsrolle ganz schön eng. Das habe ich viele Jahre am eigenen Leib erfahren:
Wir versuchen, alles richtig zu machen und die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Wir denken gründlich nach, bevor wir etwas sagen. Und danach denken wir nochmal darüber nach, ob das jetzt auch wirklich richtig war. Und irgendwann bleibt von einem selbst gar nicht mehr viel übrig.
Und was passiert dann?
Mein Weg
Ich habe schon als Jugendliche und junge Erwachsene erlebt, wie viel sich bewegt, wenn Menschen sich zeigen können, wie sie wirklich sind.
Als Leiterin von Jugendfreizeiten und als Sporttrainerin habe ich offen über mich und meine eigenen Herausforderungen gesprochen und, wenn es einmal herausfordernd wurde, meine Emotionen ehrlich ausgesprochen. Vielleicht war genau das der Grund, warum mir Jugendliche und Erwachsene immer wieder sehr Persönliches anvertraut haben und selbst offener geworden sind.
Ich habe dabei früh gelernt: Menschen brauchen nicht immer jemanden, der ihnen sagt, was sie wie und warum tun sollen. Oft brauchen sie einfach jemanden, bei dem sie spüren: Hier darf ich mehr ich selbst sein.
Jahre später, als Pressesprecherin und Kommunikationsleiterin, begegnete mir dasselbe Thema in einer ganz anderen Welt: in großen (Universitäts-)Kliniken, in Krisen, bei schwierigen Entscheidungen und unter öffentlichem Druck.
In dieser Zeit sagten mir Journalistinnen und Journalisten immer mal wieder, sie glaubten mir einfach, was ich sage. Und genau deshalb falle es ihnen schwer, mir die kritischen Fragen zu stellen, die sie eigentlich stellen müssten. Einer brachte es so auf den Punkt: Ich sei echt schwierig für Journalisten.
2019 habe ich mich selbstständig gemacht, zunächst mit Kommunikationstrainings. Im Laufe der Zeit habe ich mich ganz auf Führung fokussiert und auf die Frage, wie Menschen, die führen und Verantwortung tragen, ihren Platz in ihrer Rolle finden können, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Als Beraterin und Trainerin verbinde ich heute begeistert meine vielfältigen Erfahrungen aus Kommunikation, Führung, Körperwahrnehmung, Bewegung und Natur.
Denn ich finde es spannend, was von Menschen übrig bleibt, wenn es in ihrer Rolle eng und herausfordernd wird.
Und was sich entwickeln kann, wenn wieder mehr von ihnen selbst da ist.
So arbeite ich
Bei mir darf Führung auch mal aus dem üblichen Rahmen fallen.
Wir gehen nach draußen. Wir gehen ein Stück. Wir stehen. Wir sitzen. Wir reden. Und manchmal reden wir auch einfach nicht.
Denn wenn Menschen, die Verantwortung tragen, in einer Situation feststecken, hilft es nicht immer, noch länger über das Problem nachzudenken.
Manchmal braucht es Bewegung, Abstand oder einen Perspektivwechsel. Manchmal einen Satz, der etwas trifft. Ein Gegenüber, das genau hinhört. Oder schlicht die Erlaubnis, einmal nicht funktionieren zu müssen.
Ich arbeite deshalb nicht nur mit dem, was jemand denkt, sondern auch mit dem, was ich wahrnehme: im Körper, in der Stimme, in der Bewegung, in einem Gespräch und draußen in der Natur.
Mein Weitenkompass ist dabei ein Orientierungsmodell für meine Arbeit. Er verbindet Wahrnehmung, Verbindung, Weite und Entscheidung.
Gemeinsam schauen wir, was daraus für Ihre konkrete Situation entsteht.
Vielleicht passt das gerade zu Ihnen?
Dann lernen wir uns einfach kennen.
Führung beginnt im Körper
Das ist für mich keine Methode, die ich irgendwann gelernt habe. Ich habe schon früh erlebt, wie sehr der Körper mitredet, gerade dann, wenn es herausfordernd wird. Damals hatte ich noch keine Worte dafür.
Meine Jahre in großen Universitätskliniken haben meinen Blick dafür geschärft, was passiert, wenn Menschen unter Druck geraten. Denn im Austausch mit Ärztinnen, Ärzten und Forschenden aus Psychiatrie und Neurologie begegnete mir immer wieder die Frage, was Stress mit Wahrnehmung, Denken und Handeln macht.
Gleichzeitig war Bewegung für mich immer ein Weg, mich zu entspannen und wieder bei mir anzukommen: Tanzen, Yoga, Bergsteigen, Körperarbeit und vieles mehr.
Und dann waren da meine Aufenthalte in asiatischen und südamerikanischen Regenwäldern, die mich tief berührt haben:
Dort gibt es keine vertraute Infrastruktur, keinen gewohnten Takt, nicht ständig etwas, das unsere Aufmerksamkeit haben will, dafür viel Natur und Ruhe, wenn man von den lauten Tiergeräuschen absieht.
Ich habe dort anders gehört. Anders gesehen. Anders gespürt.
Ich habe dort erlebt und begriffen, wie unmittelbar sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn der Kontakt zur Umgebung wieder direkter wird.
Diese Erfahrung ist mir geblieben.
Bis heute interessiert mich, was Menschen wahrnehmen, wenn sie sich aus dem üblichen Trubel herausnehmen und einmal nicht versuchen, alles richtig zu machen. Wenn sie spüren, wie es ihnen im Moment wirklich geht, was nicht mehr passt und was sie belastet. Und wenn sie anfangen, ihrem eigenen Körper, ihrer Wahrnehmung und ihrer inneren Reaktion wieder zuzuhören und zu vertrauen.
Was ich mitbringe
Elf Jahre Pressesprecherin und Kommunikationsleiterin, davon sechs Jahre in leitender Funktion in großen Organisationen, überwiegend im Gesundheitswesen.
Seit 2019 arbeite ich selbstständig als Unternehmensberaterin, Trainerin und Speakerin.
Ausbildung
- Diplom-Kommunikationstrainerin (WIFI)
- Universitätsdiplom für Pädagogik, Schwerpunkte Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Humanistische Psychologie und Pädagogik
- 1. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen
- C-Trainerin „Fitness und Gesundheit“ (DOSB)
- C-Trainerin „Tanz, Gymnastik, Rhythmus“ (DOSB)
- C-Musikerin für Orgel und Chorleitung
- Zertifizierte Kinderyogalehrerin
- Zweijährige berufsbegleitende Ausbildung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dazu kommen zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, unter anderem in Krisenkommunikation, Führung, Embodiment, Stressbewältigung, Positiver und Buddhistischer Psychologie, Rhetorik, Moderation, Humor und Provokativem Ansatz.
Und einiges, das auf den ersten Blick vielleicht nicht nach Führung aussieht, gehört heute ganz selbstverständlich zu meiner Arbeit: Tanz, Bewegung, Körperarbeit, Natur, Erlebnispädagogik und ein Wanderführer-Lehrgang.
Was ich sonst so mache:
Contemporary Dance, Luna Yoga, Bouldern, Laufen, Inlineskaten, Bergsteigen, Stand-up-Paddling, Skifahren, Singen (klassischer Gesang), Orgelspielen, in der Natur sein, Gartenarbeit, Reisen, viel Lachen.
Verheiratet und Mutter einer wundervollen Tochter.
Dazu zwei Katzen – meine Feelgood-Manager.
Vielleicht sollten wir uns kennenlernen.
Ich mag Menschen.
Susanne Gensinger
Mehr Mensch in der Führungsrolle.
KONTAKT
aufbluehen@susannegensinger.com
Telefon: +43 680 2357304
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