Susanne Gensinger.

Führung unter Druck hat mich geprägt.

Ich habe viele Jahre in großen Organisationen gearbeitet, Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen und Verantwortung getragen, wenn viel auf dem Spiel stand.

Ich kenne die Dynamik von Unsicherheit, Zielkonflikten und hohen Erwartungen nicht aus der Theorie, sondern aus meiner eigenen Führungspraxis.

Diese Erfahrung bildet das Fundament meiner heutigen Arbeit.

Meine Haltung zu Führung

Führung bedeutet für mich, auch unter Druck innerlich stabil und handlungsfähig zu bleiben, klar zu entscheiden und Menschen Sicherheit zu geben. Gute Führung wird nicht lauter oder härter, wenn es ernst wird, sondern ruhiger, klarer und präsenter.

Stabilität heißt dabei nicht Starrheit. Sie entsteht vielmehr aus innerer Orientierung, bewusster Selbstführung und der Fähigkeit, in komplexen Situationen differenziert zu entscheiden.

Gleichzeitig braucht Führung Weite: die Fähigkeit, Perspektiven zu wechseln, Denk- und Reaktionsmuster zu erweitern und Beziehung bewusst zu gestalten.

Erst im Zusammenspiel von Stabilität und Weite wird Führung wirksam.

Der Weitenkompass

Aus dieser Führungserfahrung und aus meiner intensiven Auseinandersetzung mit systemischen, psychologischen und körperorientierten Ansätzen ist der Weitenkompass entstanden.

Er verbindet drei zentrale Zugänge, über die Führungskräfte ihre Stabilität und Weite entwickeln, um wirksam zu führen:

  • klare Kommunikation
  • bewusste Selbstregulation über den Körper
  • Perspektiven weiten und neue Handlungsspielräume erschließen

Führungskräfte lernen, präzise zu kommunizieren, Stress zu regulieren, Denk- und Reaktionsmuster zu erweitern und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.   

Der Weitenkompass ist keine zusätzliche Methode. Er verändert vielmehr die Art, wie Führungskräfte unter Druck führen. Das Was bleibt davon unberührt. 

Aus Verantwortungspraxis und Neurowissenschaft

Der Weitenkompass ist aus meiner langjährigen Tätigkeit als Kommunikationsleiterin und Pressesprecherin in großen Kliniken, insbesondere in Universitätskliniken für Psychiatrie und Neurologie, entstanden. Dort ging es um Führung unter realem Druck: Entscheidungen mit Tragweite, Kommunikation in sensiblen Situationen und öffentliche Verantwortung. 

Im engen Austausch mit Ärztinnen und Ärzten sowie Forschenden habe ich zudem Neurowissenschaft direkt erlebt und verstanden, wie stark Stress unser Denken, unsere Kommunikation und unsere Entscheidungsfähigkeit beeinflusst und welche Formen der Selbstregulation tatsächlich wirken.

Dieses Zusammenspiel aus praktischer Verantwortung und neurowissenschaftlichem Verständnis prägt den Weitenkompass.

Wie ich arbeite

In meiner Arbeit verbinde ich kommunikative Klarheit, körperliche Präsenz und einen differenzierten Blick für organisationale Dynamiken.

Ich arbeite fokussiert, ruhig und lebendig, mit einem klaren Anspruch an Qualität und Wirksamkeit.

Ich begleite Führungskräfte, Projektleiter:innen und HR-Verantwortliche mit eigener Führungserfahrung, einem wachen Gespür für Menschen und einem klaren Blick für das, was unter der Oberfläche wirkt.

Ich begleite Führungskräfte dort, wo Verantwortung unter Druck spürbar wird.
Dabei werden Stabilität und Weite als Grundlage für wirksame Führung bewusst miteinander verbunden, anstatt sie gegeneinander auszuspielen.

drei Fotos mit Frangipaniblüten/Plumeriablüten

Mein Weg

Führung unter Druck begleitet mich seit vielen Jahren – lange bevor ich dafür überhaupt die passenden Begriffe hatte.

Schon früh habe ich, unter anderem als Leiterin von Jugendfreizeiten und als Sporttrainerin, Verantwortung in herausfordernden Situationen übernommen und gelernt, Gruppen auch dann klar und ruhig zu führen, wenn Unvorhergesehenes eintrat und schnelle Entscheidungen gefragt waren.

Diese Erfahrung habe ich später professionalisiert: Viele Jahre war ich als Pressesprecherin und Kommunikationsleiterin, vor allem in großen (Universitäts-)Kliniken, tätig. In dieser Rolle war ich regelmäßig mit hochsensiblen Situationen konfrontiert, von internen Eskalationen bis hin zu kritischer, teils deutschlandweiter medialer Aufmerksamkeit. In solchen Momenten zählte vor allem eines: unter Druck ruhig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, die nicht vertagt werden können.
Und es ging auch darum, trotz der Ernsthaftigkeit der Situation handlungsfähig zu bleiben, ohne innerlich zu verhärten oder die eigene Gestaltungsfreude zu verlieren.

Parallel dazu prägte mich der enge Austausch mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen aus Psychiatrie und Neurologie. Aus der Hirnforschung habe ich gelernt, wie stark Stress das Denken verengt und die Handlungsfähigkeit einschränkt – und wie entscheidend es ist, den Körper in die Selbstführung mit einzubeziehen, um Klarheit, Präsenz und Entscheidungsfähigkeit zu bewahren.

Die eigentliche Grundlage wirksamer Führung

All diese Erfahrungen haben mir eines sehr deutlich gezeigt: Wirksame Führung entsteht nicht allein im Kopf. Sie braucht innere Klarheit, einen regulierten Körper und die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen präsent zu bleiben.

2019 habe ich mich als Kommunikationstrainerin selbstständig gemacht, mit dem klaren Fokus, diese innere Klarheit unter Druck als Grundlage für wirksame Kommunikation weiterzugeben. Dabei verband ich von Anfang an meine Erfahrung aus Krisenkommunikation mit körperorientierten und kreativen Methoden.

2026 habe ich dieses Wissen im Weitenkompass gebündelt. Er unterstützt Führungskräfte dabei, stabil zu führen, klare Entscheidungen zu treffen und auch dann Orientierung zu geben, wenn viel auf dem Spiel steht. Führung, die so entsteht, wirkt nicht angestrengt, sondern klar und zugewandt. Und genau darin liegt oft eine stille Form von Freude, die Teams spüren und die sie motiviert.

Meine Vision
für die Arbeitswelt von morgen

Ich wünsche mir Unternehmen, die geprägt sind von innerlich klaren, gelassenen und spürbar präsenten Menschen.

Führungskräfte, die sich selbst gut führen und die den Wandel fokussiert, ruhig und mit Strahlkraft gestalten, anstatt zu kämpfen.

Teams, die gemeinsam wachsen. Die in stürmischen Zeiten klar und ruhig bleiben und mutig entscheiden. Und die dabei auch lachen können.

Arbeitskulturen, in denen Denken und Bewegung, Intuition und Strategie Hand in Hand gehen.

Wo Meetings im Gehen stattfinden und klare Gedanken unter freiem Himmel entstehen.

Wo es selbstverständlich ist, zwischendurch innezuhalten – nicht als Luxus, sondern als intelligente Praxis.

Ein Atemzug. Ein kurzer Moment der Stille. Ein Schritt ins Freie:  Und plötzlich ist wieder Raum da für Fokus, für Verbindung, für gute Entscheidungen.

Ich wünsche mir Arbeitsorte, an denen der Körper selbstverständlich mitreden darf.
Arbeitsorte, wo
– regenerative Mikromomente Teil des Arbeitsalltags sind.
– Führung verkörpert ist, im besten Sinne.
– Vertrauen spürbar wird: in sich selbst, ins Team, in den gemeinsamen Weg.
– Konflikte nicht eskalieren, sondern beim gemeinsamen Spaziergang gelöst werden.
– Humor dazugehört: nicht von oben herab, sondern herzlich, respektvoll und auf Augenhöhe.

Ich glaube: So entsteht Strahlkraft.
So wird Arbeit lebendig. Und ein echter Teil des Lebens, anstatt davon getrennt.

Und ja: Bei aller Professionalität geht es mir immer auch darum, Freude zu ermöglichen.
Nicht laut, nicht oberflächlich, sondern als leise Kraft, die Menschen aufrichtet und handlungsfähig hält.

Berufserfahrung

Elf Jahre internationale Erfahrung als Pressesprecherin und Kommunikationsverantwortliche in großen Organisationen – überwiegend im Gesundheitswesen.

Sechs Jahre davon als Kommunikationsleiterin.

Seit 2019 als selbstständige Unternehmensberaterin, Trainerin und Speakerin tätig.

 

Aus-, Fort- und Weiterbildungen

  • Diplom-Kommunikationstrainerin (WIFI)
  • Universitäts-Diplom für Pädagogik
    Schwerpunkte Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung und
    Humanistische Psychologie und Pädagogik
    Diplomarbeit: „Tanz als Weg zur Ganzheit – ein gestaltpädagogischer Zugang in der Erwachsenenbildung“
  • 1. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen
    Zulassungsarbeit: „Bewegung und Tanz als meditative Elemente im Religionsunterricht der Realschule“
  • C-Trainerin „Fitness und Gesundheit“ (DOSB)
  • C-Trainerin „Tanz, Gymnastik, Rhythmus“ (DOSB)
  • C-Musikerin für Orgel und Chorleitung
  • Zertifizierte Kinderyogalehrerin
  • Zertifikat für Change-Kommunikation
  • Zweijährige berufsbegleitende Ausbildung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • zahlreiche, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen:
    Unternehmenskommunikation | journalistisches Schreiben
    Sprechertrainings | Moderation
    Wirksame Führung | Krisenmanagement
    Ökonomie | Arbeits-, Tarif- und Gesellschaftsrecht
    Achtsamkeit | Buddhistische Psychologie
    Stressbewältigung | Embodiment
    Contemporary Dance | Kontaktimprovisation
    Humortraining nach McGhee | Provokativer Ansatz
    Wanderführer-Lehrgang | Erlebnispädagogik in der Stadt …

 

Ehrenamtliches Engagement

Aktives Mitglied im Arbeitskreis Human Resources der UBIT Steiermark/WKO

 

Was ich sonst noch so bin und mache:

Verheiratet, Mama einer Tochter.

Was mich lebendig hält: Contemporary Dance, Luna Yoga, Bouldern, Laufen, Inlineskaten, Bergsteigen, Stand-up-Paddling, Skifahren, Singen (klassischer Gesang), Orgelspielen, in der Natur sein, Gartenarbeit, Reisen, viel Lachen.

Und vor allem: Ich bin ein Menschenmensch.

Das wahre Geheimnis des Erfolgs ist die Begeisterung.

– Walter Chrysler

DIE KOMMUNIKATIONS­GESTALTERIN

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